Küchenarbeitsplatten aus Naturstein

Wichtige Unterscheidungsmerkmale:


Küchenarbeitsplatten aus Naturstein bietet viele Vorteile, beginnend mit der unvergleichlichen Optik bis hin zur Robustheit des Materials. Für den Küchensektor haben sich einige Natursteinsorten heraus kristalisiert, die für diesen Bereich optimal geeignet sind. Für den Nutzer einer Küche mit Natursteinelementen stellt sich natürlich früher oder später die Frage, was beim Umgang bezüglich der laufenden Pflege zu bachten ist.

Für das richtige Vorgehen bei der Pflege Iher Naturstein - Küchenoberfläche ist sowohl die Gesteinsart als auch die Oberflächenbeschaffenheit entscheidend.

Eine grobe Unterscheidung der Gesteinsarten

ist die Aufteilung in Hart- und Weichgestein. Beide sind gefühlt hart, es gibt aber hierzu bedeutende Unterschiede, die beim täglichen Umgang beachtet werden sollten:

Hartgestein - z.B. Granit - Arbeitsplatte:

Der Naturstein ist aufgrund seiner Materialbeschaffenheit robuster und somit bezüglich des Kontaktes mit Kochgeräten (Messer etc.) besser geeignet. Dies bedeutet nicht dass er nicht zerstörbar ist, aber er bietet tendentiell eine länger anhaltende Beständigkeit als Weichgesteine. Zu Hartgesteinen zählen Granit, Gneis, Glimmerschiefer, Basalte, Quarzite, und einige mehr.

Weichgestein - z.B. Marmor - Arbeitsplatte:

Diese Gesteinsart ist weniger für den Küchenbereich geeignet, da das Material gegenüber externen Einflüssen stärker anfällig ist. Gerade bei glatten Oberflächen können hier schnell Kratzer und sonstige Schäden entstehen. Zu den Weichgesteinen zählen Marmor, Kalkstein, Sandstein, Tonschiefer und weitere.

Säuren auf Naturstein

Säuren auf Naturstein:

Dies ist gerade im Küchenbereich ein wichtiges Thema, da verschiedenste Nahrungsmittel Säuren beinhalten. Hartgestein bedeutet nicht zwangsläufig dass es sich um einen säurebeständigen Naturstein handelt. Dies muss im Einzelfall geklärt werden, fragen Sie hierzu Ihren Natursteinfachmann vor Ort.

Eine weitere Unterscheidung ist die Oberflächenbeschaffenheit.

Entsprechend der Bearbeitung der Oberflächen gibt es hierzu unterschiedliche Möglichkeiten, die sich wie folgt grob aufteilt:

Naturstein mit rauer Oberfläche:

(bruchrau, gestockt, grobgebürstet, gestrahlt, grobgeschliffen)
Die Oberfläche wird nach dem Zuschnitt nur eingeschränkt bearbeitet und weist deshalb eine raue Oberflächenstruktur auf. Dies bringt in den Küchenbereich je nach Gestein einen rustikalen und/oder natürlichen Flair. Schädigungen der Oberfläche aufgrund von Mattierungen hat der Nutzer hier weniger zu fürchen, andererseits ist von einem erhöhten Pflegeaufwand auszugehen. Aufgrund der “unebenen” Oberfläche haften Schmutze stärker, die mit der laufenden Pflege nur schwer entfernt werden können. Hier ist des öfteren eine Grundreinigung erforderlich.

Naturstein mit feiner Oberfläche:

(feingebürstet, feingeschliffen, poliert) Durch entsprechende Schleifarbeiten entsteht die feine Oberfläche, die in einer Vielzahl von Anwendungen, meist im Innenbereich, zur Anwendung kommt. Hierdurch erhalten Sie eine sehr edle Optik die leicht zu Pflegen ist (normales Wischen), allerdings sind Beschädigungen (Kratzer, Mattierungen) auffälliger.

Wie Sie den einzelnen Anforderungen gerecht werden erfahren Sie in den weiteren Auswahlbereichen.

Naturstein Reinigen, Imprägnieren, versiegeln und pflegen
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